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Ich werde öfters gefragt wie so ein Paanatag (Paana = Papa am Nachmittag) abläuft. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist das manchmal eine Herausforderung.

Ich versuche jede morgendliche Minute auszukosten. Dank meiner besseren weiblichen Hälfte darf ich mich erst kurz vor dem Frühstück aus dem Bett quälen.

Und so gehts los. Es ist kurz vor sechs, das „Drama“ beginnt. Bis acht Uhr muß ich mich mit Kaffee befüllt und mit Wasser berieselt haben.

Endlich, das Homeoffice wird aktiviert. Mails, Facebook, Twitter, RSS checken um dann über die Arbeit herzufallen. Bis 8:45 Uhr müssen die wirklich wichtigen Dinge erledigt sein, da um neun Uhr der erste Kundentermin ansteht. Im Anschluß noch bemerken, dass das Auto mit ganz viel Krimskrams vom Elternbeiratsstand am Nikolausmarkt vollgepackt ist. Also alles an die Helfer zurückfahren.

10:30 Uhr, wieder im Homeoffice – noch schnell eine Stunde was arbeiten. Dann kommt ja auch schon die Kurze. Heute wird das Mittagessen von Herrn Killer, dem Fleischer meines Vertrauens mit sehr leckeren Leberkassemmeln abgedeckt. Shona-Mae darf schnell noch Hausaufgaben machen was mir den Freiraum schafft selbst ein paar Telefonate zu führen.

„Papa hat Schwimmtraining versprochen“ – also wird der große Bruder von der Schule abgeholt. Ab gehts nach Bad Wiessee um bis 15 Uhr im Nass herumzuspringen. Danach zu einem Termin in Miesbach. Es ist kaum zu glauben, wir sind zu früh dran. Das gibt Luft für ein unglaublich leckeres Stück Kuchen mit heißer Schokolade und einem Haferl Kaffee bei Elisabeths Platzerl.

Jetzt noch einkaufen und schon sind wir um 17:30 Uhr Zuhause.

Pause! Oder doch lieber zur Sicherheit noch eine Präsentation für den Abend vorbereiten?

18:45 Uhr: Es geht Richtung Elternabend zum Thema Medienerziehung – dazu in einem anderen Beitrag mehr.

Bingo! 22 Uhr – Abendessen.

Dann endlich mal die liegengebliebene Arbeit erledigen. Die Uhr tickt und schon habe ich um 0:30 Feierabend.

Ja, ich gebe zu, nicht jeder Tag läuft so. Aber der eine oder andere schon.

Nachtrag: Das Training hat sich gelohnt! Töchterchen (7) hat das Deutsches Jugendschwimmabzeichen in Bronze. 

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