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Als wir drinnen waren wollten wir zuerst zu den Länderpavillons. Wir gingen zum deutschen Pavillon, aber dort war eine Aufführung, die erst später begann. Also gingen wir vorher zum südkoreanischen Pavillon, der ein Motel darstellte. Drinnen war ein Raum mit sehr kleinem Eingang, an den Wänden waren überall Uhren mit Namen drauf. Die Uhr von James ging z. B. richtig schnell und die von Michael ist stehengeblieben. Andere Uhren liefen ganz normal, außerdem war in der Mitte des kleinen Raumes eine Statue, die eine Familie ohne Gesichter darstellte und alles was man sagte hörte man ganz matt. Dann gab es da noch einen Raum, der war voller Nebel und auf einem Tisch standen alle möglichen Gläser, sogar ein Bierglas. Die haben alle geleuchtet und Musik gab es dort auch ,so ein richtiger Discoraum war das.

Dann haben wir noch ca. 2 Stunden (*30 min.) vor dem deutschen Pavillon gewartet. Als es losging war ich überrascht – alles außer die Wände bestand aus Glas. Dort waren Menschen, die aussahen und sich benahmen wie Zombies. Das Ganze war irgendwie komisch und dauerte vier Stunden, aber Papa und ich gingen sehr viel früher raus. In den anderen Pavillons waren nicht so spannende Dinge, bis auf ein japanisches Kunstwerk – für mich sah es wie die Welt nach der Apokalypse aus, aber was mir so sehr daran gefiel war, dass es aussah wie mit einem 3D-Stift gemalt (vielleicht war es auch einer). Danach gingen wir zum zweiten Teil (*Arsenale) wo wir erstmal was aßen. Papa hatte irgendwas komisches (*Rostbeef) und ich einen riesigen Burger mit gerösteten Bananen die ich mit Ketchup und Mayonnaise aß.

Als nächstes haben wir uns den zweiten Teil der Biennale angeschaut. Da waren z.B. ein riesiges Zelt aus einem Netz mit schönen Polstern darin. Danach kamen goldene Platten, die wie von der Decke getropft aussahen. Und es gab eine Wand voll mit schönen Kissen, in die ich reinspringen wollte aber nicht durfte. Daneben war ein antik aussehender Filmprojektor, der sogar einen Film abspielte. Nach all dem komischen Zeugs gingen wir zu den Länderteilen. Im italienischen Teil sah es aus wie in einem Leichenlabor. In den anderen Teilen war nichts Besonderes, außer in einem, da waren nämlich coole kleine Modellhäuser. Danach fuhren wir mit einem Buggy zurück zum Ausgang und der ewige Fußmarsch hatte ein Ende.

Mir hat es sehr gut gefallen obwohl die letzte Biennale (*2015) besser war.

 

Gideon-Oliver

 

*Anmerkungen der väterlichen Redaktion

 

Comments(1)

  • Christian
    September 5, 2017, 8:23 pm  Antworten

    Cool! „…der ewige Fußmarsch hatte ein Ende.“, daß ist ein Beweis, daß Du wirklich dort warst 😀. Danke für den Bericht samt Fotos!
    Herzlichst, Christian

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