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Während eines gefühlten Winters im Juni begaben wir uns kurzfristig zum Münchner Flughafen um ein paar Tage in der Sonne zu ergattern. OK ich gebe zu es ist schon etwas kühn am 06. Juni vor dem Feiertag und während der Pfingstferien noch etwas zu suchen aber es hat ja schon immer funktioniert.

Am Flughafen angekommen musste ich erst einmal in die genervten Gesichter der LastMinute-Schalter-Dienstleistungs-Menschen blicken. Ich bin der „gefühlt“ 5.000ste Möchtegernurlauber – mit Rückflugwunsch am Sonntag. Der Dienstleistungsanspruch musste also wieder einmal nach unten korrigiert werden, keiner hatte nur den Ansatz von Lust auf einen weiteren Nervkunden, auch der Hinweis auf andere mögliche Abflughäfen wie Nürnberg, Salzburg und Innsbruck konnte das Eis nicht brechen. „Ich hab heute früh schon alles durchsucht“ und Punkt.

Enttäuschung macht sich breit aber es gibt ja noch die Chance bei LTur. Und hier muss ich eine Lanze für deren Dienstleistung brechen. Toller Service, der Mitarbeiter verstand unser Anliegen obwohl es für eben diesen bestimmt zum 1.000ten mal das gleiche war. Nach 10 Minuten war die Sache geregelt und wir machten uns mit Tickets nach Mallorca auf dem Heimweg zum Packen.

Phase 01:
Der Online CheckIn bei AirBerlin wollte mir keine Sitzplätze geben, so entschieden wir uns wie alle Urlauber drei Stunden vor Abflug am Schalter zu stehen. Nach Übergabe der Papiertickets! wurde uns dann mitgeteilt, dass es uns nicht gibt. Drei Mitarbeiter und 30 Minuten später gab es uns doch. Das unwirkliche daran war aber der Umgang mit uns, also dem Kunden – schuld an der Abwicklung waren wir. Nachdem ich dies dann doch zurückweisen musste war der Reiseveranstalter schuld. Egal, wir haben jetzt Plätze und Urlaub.

Aufgrund der Erfahrung habe ich mich noch zum Ticketschalter von AirBerlin begeben und die Dame freundlich gebeten uns für die Rückreise mit Namen ins System zu befördern. Somit begann die Frechheit am Kunden. Was ich jetzt will und sie kann das nicht und überhaupt muss ich eben bei kurzfristigen Buchungen damit leben Stunden am Schalter zu verbringen. Mein Ton wurde energischer worauf es eben nach weiteren 30 Minuten doch ging.

Endlich, zwar mit Verspätung, im Flieger und einen kurzen Blick aus dem Fenster werfen. Erstaunen! Die Laden ja das Gepäck wieder aus und da kam sie auch schon. Die freundliche Stimme des Piloten. Er teilte uns mit, dass zwei besoffenen Idioten der Mitflug aufgrund ihres Zustandes verweigert wird und das Gepäck dieser gesucht und ausgeladen wird. Das geht glaube ich wirklich nur in Richtung Mallorca. Mit einer Stunde Verspätung hatte das Fluggerät jeden Bodenkontakt verloren.

Wir sind angekommen und das bei kurzfristigen Pauschalreisen leider übliche Pendelbusgesuche geht los. Die Mitarbeiterin unseres Veranstalters ist gleich gefunden und ich breche wirklich vor lachen zusammen. Sie ist nur da um mir zu zeigen wo die Menschenmenge an einem Schalter auf die Buszuteilung wartet.

23:30 Uhr wir sind angekommen. Der Fahrer hat uns zwar im falschen Hotel abgesetzt was uns inkl. Gepäck noch zu einem kleinen Nachtspaziergang verleitet hat. Der Ort war immerhin richtig.
Jetzt Hotelbar, kühles Bier und gute Nacht …

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